Urlaub in den Bergen – einfach schön!

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Die erste Septemberwoche zog es uns nach langer Zeit wieder nach Bayern – genauer gesagt, nach Benediktbeuern, die Vorfreude war groß! Es sollte ein richtiger Familienurlaub werden. Oma, Opa, Cousin & Freundin, Tante, Onkel (mit Hund), Mutter und Bruder – eine tolle Mischung. Leider konnten meine Großeltern aus gesundheitlichen Gründen doch nicht mitfahren, was wirklich sehr schade war, gerade nach Bayern fahren sie so gerne! ☹️

Sooo gemütlich ist die Autofahrt gewesen.

Für uns ging es am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr morgens schon los. Das Auto war gepackt, die Motorräder standen schon auf dem Anhänger (ja, meine Mutter und mein Bruder wollten mit den Motorrädern die Berge erkunden und die Strecken fahren, die meine Eltern gemeinsam gefahren sind…). In etwa zur gleichen Zeit fuhren mein Cousin und seine Freundin los. Während wir knapp 10 Stunden für die Fahrt brauchten, waren sie schon vier Stunden vor uns da. Leicht frustrierend, aber irgendwann sind wir auch angekommen. 😄


Am Sonntag ließen wir dann alle gemeinsam den Abend ausklingen und am Montag ging es dann erst richtig los mit Urlaub. Während meine Mutter und mein Bruder mit den Motorrädern die erste Runde drehten, fuhren wir anderen gemeinsam los nach Kochel. Unser Ziel: Die Herzogstandbahn.
Mit der Bahn sollte es dann hinauf auf den Berg gehen und später auch wieder runter. Es war schon recht eng in der Gondel, aber die Hunde machten das prima. Ich war sehr überrascht, wie locker und entspannt Tuja zwischen den ganzen Menschen saß. Brave Maus! Oben angekommen mussten wir ein bisschen „klettern“, aber es hat sich echt gelohnt, die Aussicht war der Hammer!

Später sind wir noch zur Isar gefahren, mein Onkel wollte uns eine Stelle zeigen, wo er früher immer mit seinen Söhnen war. Es war dort auch richtig schön, allerdings hatte die Isar gerade an dem Tag sehr viel Wasser, eine starke Strömung und das Wasser war auch sehr milchig. Was meinen Cousin jedoch nicht davon abhielt, hindurchzuwaten 😄


Der nächste Tag sollte laut Wettervorhersage richtig schön werden, es sollte ganz viel Sonne geben. Dem war aber leider nicht so. Wir – also meine Mutter, mein Bruder und ich – entschieden uns, den Tag für das Freilichtmuseum Glentleiten zu nutzen. Hunde dürfen da mit rein, ohne Einschränkung, überall da wo wir hingehen durften, durfte Tuja auch mit. Wenn man keine Kottüten dabei hat, kann man welche bei der Kasse bekommen oder an einer der „Dogstations“ im Museum. Für den Hund muss man auch keinen Eintritt zahlen. Ein Besuch mit Hund lohnt sich dort also! Es war auch für uns sehr interessant. Viele alte Häuser, Werkstätten und auch einige Tiere kann man dort besichtigen. Wichtige Info: Man muss für das Museum wirklich gut zu Fuß sein, denn es geht ganz schön bergauf und bergab.
Wir hatten an dem Tag tatsächlich Glück mit dem Wetter. Es blieb die ganze Zeit trocken und fing erst ein bisschen an zu regnen, als wir fertig waren.


Der Mittwoch startete auch etwas verregnet. Wieder kein Motorradwetter, also ging es an dem Tag nach München. Meine Mutter, Tuja und ich statteten dem Tierpark Hellabrunn einen Besuch ab, während mein Bruder sich auf den Weg zum Deutschen Museum machte. Auch im Tierpark hat der Hund keinen Eintritt gekostet. Tuja durfte lediglich nicht mit in die Tierhäuser hinein, aber da haben wir uns dann abgewechselt und es ist immer einer allein reingegangen, während der andere draußen mit Tuja gewartet hat.

Die Pinguine fand Tuja spannend, vor allem aber die, die an der Scheibe vorbeigeschwommen sind. Das konnte sie vermutlich gar nicht richtig einordnen. Das Gebrüll der Tiger fand sie unheimlich, während sie mit einem freilaufenden Pfau gern spielen wollte. Dieser hat ihre Spielaufforderung aber nicht so verstanden und ist schnell weggelaufen. Der Mähnenwolf, der keine Augen für uns, sondern nur für die Tierpfleger hatte, weckte auch ihre Neugier. Er wurde aber schnell langweilig, als er nicht reagierte. Die Elefanten später zogen wieder ihre Aufmerksamkeit auf sich. So große Tiere sind spannend! Da musste sie doch mal genauer hinsehen.

Im Zoo sind wir eine ordentliche Strecke gelaufen. Der Schrittzähler im Handy zeigte über 10.000 Schritte nur für den Zoo an. Und da waren wir ja noch nicht fertig. Jetzt ging es noch los Richtung Innenstadt, und zwar mit der U-Bahn!

Tuja war zwar nicht super begeistert über das Fahren mit der U-Bahn, aber sie hat es wieder klasse gemacht. Ganz ruhig und brav hat sie da gesessen und abgewartet. Übrigens: Auch hier wieder keine extra Kosten! Eine Person (mit gültigem Ticket natürlich) darf einen Hund kostenlos mit in die U-Bahn nehmen.
Beim Marienplatz haben wir dann meinen Bruder wieder getroffen. Vor dem neuen Rathaus hat meine Mutter versucht ein Foto von uns zu machen. Leider ist bei jedem Versuch ein Passant genau vor uns gewesen, wie sich später herausstellte 😂
Wir bummelten ein bisschen durch die Fußgängerzone, dann gab es noch etwa zu essen und wir gingen noch über den Viktualienmarkt. Nachdem wir genug gesehen hatten, ging es mit der U-Bahn wieder zurück und dann mit dem Auto wieder Richtung Ferienwohnung.


Am Donnerstag machten wir einen Ausflug zur Blombergbahn (während die Motorradfahrer wieder eine Runde drehten). Dort gibt es zwei verschiedene Sommerrodelbahnen, einen Kletterpark, Trampoline, Kinderkarussel usw. 

Danach fuhr ich mit meinem Onkel, meiner Tante und deren Hund nochmal zur Isar. An dem Tag sah es da schon ganz anders aus! Der Wasserstand niedriger und das Wasser sooo klar und türkisblau. Wirklich schön!


Am Freitag drehten meine Mutter und mein Bruder die letzte Runde, bei echt schönem Wetter. Wir anderen verbrachten die erste Hälfte des Tages am Walchensee. Das Wasser war wieder glasklar und schimmerte blau. Die Sonne schien, aber es war doch recht kalt. Was einige von uns nicht aufhielt im See schwimmen zu gehen und mit großen Steinen etwas zu bauen (mir war es doch etwas zu kalt und ich wollte ja meine Erkältung loswerden, nicht mich noch mehr erkälten 😋). Da es dann aber doch zu windig und kalt war, fuhren wir ein allerletztes Mal zur Isar, da mein Cousin und seine Freundin am Tag zuvor ja nicht mit waren. Dort war es richtig, richtig schön! Es war windstill und durch die Sonne sehr warm. Die Hunde hatten ihren Spaß und die Menschen auch. Das hat sich echt gelohnt.

Von dort aus verabschiedeten sich meine Tante und mein Onkel, denn sie traten dann schon die Heimreise an. Ein letzter Abend auch für uns, denn am Samstagmorgen fuhren wir wieder Richtung Heimat.

Es war ein toller Urlaub, ich liebe die Berge!

PS: Die Wohnungen im Ferienhaus Eberle sind sehr zu empfehlen.

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