Sand, Sand, Sand, leckeres Eis und vegetarisches Schaffell

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Sand, Sand und noch mehr Sand… wohin das Auge reicht!

Ja, heute haben wir echt viel Sand gesehen. Klar, wir sind jeden Tag am Strand, aber der Strand heute war besonders breit. Unser erstes Ausflugsziel heute war nämlich der Leuchtturm Eierland. Den Leuchtturm haben wir uns nur „von außen“ angesehen. Vom Strand aus sah er nämlich am schönsten aus, fanden wir. Als wir dann den Sand betreten haben, waren wir ziemlich überwältigt. Der Weg bis zum Meer ist hier wirklich lang!

Wir machten uns auf den Weg, denn wir wollten natürlich auch hier mal ans Wasser. Die ersten hundert Meter liefen wir barfuß. Der weiche Sand war ziemlich anstrengend. Doch ungefähr auf der Hälfte bemerkten wir dann die vielen Muscheln. Und die Muscheln wurden immer mehr und pieksten unter den Füßen.   Die Muscheln haben Tuja überhaupt nicht gestört, im Gegenteil, Muscheln findet sie echt klasse. Ich glaube, sie wollte auch Muscheln sammeln – sie hat jedenfalls hin und wieder eine mitgenommen, dann wieder fallen gelassen und ist wie eine Verrückte im Kreis gerannt. Sie hatte auf jeden Fall Spaß! 😄

Als wir nach ca. 700 Metern am Wasser angekommen waren, gingen wir gleich hinein.  Es war erst sehr kalt, aber man gewöhnte sich schnell dran. Ich konnte auch Tuja wieder überzeugen, mit ins Wasser zu gehen. Mit etwas Hilfe hat sie sich auch tiefer als sonst reingetraut.  Danach wollte sie aber ganz schnell wieder an Land, dann wurde nur noch mit den Füßen im Wasser geplanscht und Muscheln wurden „gejagt“.  Auf dem langen Weg zurück fand sie Teile von einem toten Krebs… sie fand die sehr lecker, ich eher weniger😅


Direkt nach dem Besuch am Strand beim Leuchtturm zogen wir weiter. Das nächste Ziel war der „Ijsboerderij Labora“ , ein „Eisbauernhof“. Dort wird aus der Milch der hofeigenen Kühe superleckeres Eis gemacht und direkt am Hof verkauft. Das hat sich echt gelohnt, ein Besuch dort ist wirklich zu empfehlen! Tuja hat ein Stück der Eiswaffel abbekommen, sie soll ja auch nicht leer ausgehen. Dazu hat sie Bekanntschaft mit dem Wild und den Hühnern gemacht, die dort auch auf dem Hof leben, und eine kleine Sheltiehündin kennengelernt. Wir fanden es also alle toll! Wenn man Kinder hat lohnt sich der Besuch dort umso mehr, denn der Hof hat einen großen Spielplatz, wo sich die Kleinen schön austoben können.


Abgerundet haben wir unsere Reise rund um die Insel bei „Texels Vilt“ . Dort sind wir hingefahren, da uns eine liebe Freundin gebeten hat, auf der Insel mal nach diesen Schaffellen Ausschau zu halten. Das besondere an den Fellen ist, dass dafür kein Schaf getötet wird. Für so ein Fell wird das Schaf geschoren, und zwar am besten so, dass die Wolle in einem großen Stück bleibt. Diese Wolle, die schon von Natur aus zu einem Filz zusammengewachsen ist, wird an der Unterseite noch zusammengefilzt. Somit haben diese Felle auch die Bezeichnung „vegetarisches Schaffell“. Es war sehr interessant, die Werkstatt mal zu besichtigen und die verschiednen Felle zu sehen. Teilweise sind da richtige Kunstwerke mit Motiven bei! Wir haben dann bei Frau Geskus auch ein Fell (im Auftrag) gekauft 😊

Für alle unter euch, die so ein Schaffell auch interessiert – der Mann von Frau Geskus ist Anfang September auf dem Kunsthandwerkermarkt in Detmold! Auf der Homepage vom Kunsthandwerkermarkt steht, dass dieser am 09. und 10. September stattfindet. Das ist die Gelegenheit für euch, wenn ihr euch diese Felle mal anschauen oder vielleicht selbst eines kaufen möchtet.


Es war wieder ein schöner Tag, der mit einem leckeren Abendessen abgeschlossen wurde 😊

2 Kommentare

  1. Es sieht toll aus, so leer… war da wirklich so wenig los?
    Dann wäre es vielleicht auch für uns mal was.
    Die Schaffelle finde ich auch sehr interessant. Danke für den schönen Bericht

    1. Es ging eigentlich, aber selbst wenn viel los war, hatte man das Gefühl, es ist überall noch genug Platz – und die Hunde haben überhaupt niemanden gestört da. Das war schon nicht schlecht!
      Die Fotos hier sind vom Strand beim Leuchtturm, der war einfach irre groß und irre lang, das war fast schon eine Wanderung zum Wasser 😀

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