Leckerlis mit der „Backmatte“

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Der bereits sehr beliebte Trend mit der Backmatte hält weiterhin an. Auch wir haben schon einige Male damit Leckerlis gebacken und sind immer noch begeistert! Das praktische an den Leckerlis aus der Backmatte ist, dass sie die perfekte Größe haben. Man kann sie gut zum Clickern verwenden und sie sind auch gut für unterwegs. Die Rezepte sind denkbar einfach und lassen sich vielfältig variieren. Ich habe in diesem Beitrag mal die wichtigsten Infos zur Backmatte zusammengefasst – wenn ihr sie nicht schon kennt. Wer noch weitere Infos hat, die ich ergänzen kann, dann bitte immer her damit.


Die Backmatte

Eigentlich wurde die Matte für einen ganz anderen Zweck entwickelt. Eigentlich nutzt man die Matte nämlich als Unterlage im Ofen. So gart das Essen nicht im eigenen Fett, denn die Öffnungen zeigen hier nach unten auf das Backblech und die Noppen nach oben. So kann man darauf Pommes, Fleisch usw. zubereiten, ohne Einfetten, denn auf der Matte bleibt nichts kleben und es brennt darauf auch nichts an. Außerdem kann man die Matte auch als Untersetzer für Töpfe und Pfannen verwenden. Man sieht, die Matte ist sehr vielseitig und in jedem Fall eine Anschaffung wert!

Vor dem ersten Gebrauch: Tempern

Zur Sicherheit sollte man die Backmatte, wie jede Silikonform, die zum Backen verwendet wird, vor dem ersten Gebrauch bis zu 4 Stunden bei 200 Grad im Ofen lassen. Dabei sollte das Küchenfenster möglichst geöffnet bleiben. Denn sofern sie bei der Herstellung nicht richtig „ausgasen“ konnten, wäre es möglich, dass sonst Schadstoffe in die Kekse übergehen, und das wollen wir ja vermeiden! Meist fällt bei diesen Silikonformen oder Matten schon ein unangenehmer Geruch auf. Aber zur Sicherheit sollte man das Tempern bei jeder Silikonform machen, bevor man damit backt. Nach dem Tempern sind die Backmatten jedoch unbedenklich.

Reinigung

Die Backmatten lassen sich wirklich einfach reinigen. Man kann sie per Hand spülen oder einfach in die Spülmaschine stecken. Ich rolle oder falte sie dafür teilweise sogar etwas zusammen und lege sie dann ins obere Fach, da wo die Gläser sonst hinkommen.


Bezugsquellen

Eine Auswahl an Backmatten findet ihr zum Beispiel bei Amazon.

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Außerdem könnt ihr auch andere Silikonformen zum Backen verwenden. Es gibt welche speziell für Kekse, aber auch welche für Eiswürfel oder Pralinen. Auch hier findet ihr eine tolle Auswahl bei Amazon. Hier gibt es allerdings unterschiedliche Größen, da sind nicht alle so klein, wie bei der Backmatte. Die Form mit den Herzen z.B. besitzen wir auch. Die Herzen sind auch sehr klein, allerdings ist die ganze Matte auch viel kleiner, als die große Backmatte (siehe Titelbild). Da müsst ihr einfach mal in der Beschreibung nachschauen, welche Form etwas für euch ist.


Grundrezept

Dies ist ein Beispiel eines Grundrezepts für die Kekse. Dies kann man nach Belieben erweitern, zum Beispiel mit Leberwurst, Thunfisch, Parmesan oder auch mit verschiedenen Gläsern Babynahrung (zum Beispiel mit Karotten oder Banane) – oder man probiert ganz Neues aus. Ich habe auch schon Kekse mit püriertem Dosenfutter gemacht.

Grundrezept (reicht für 2 Backmatten):

  • 2 Eier
  • 250g Quark
  • 3 bis 4 EL Mehl
  • 2 EL Öl

Dies ist nur ein Beispiel, man kann auch das Grundrezept variieren und den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Zubereitung:
Die Zutaten aus dem Grundrezept und weitere Zutaten werden entweder in einer Schüssel püriert oder in einen Mixer zerkleinert. Die Matte wird mit den Noppen nach unten und somit den Öffnungen nach oben auf ein Backblech gelegt. Der fertige Teig wird auf die Matte gegeben und dann z.B. mit einem Teigschaber darauf verteilt. Hierbei darauf achten, dass der Teig die Löcher schön ausfüllt. Je mehr Teig in den Löchern ist und dementsprechend weniger noch oben auf der Matte, desto schöner werden die Kekse nachher und ihr müsst sie nicht auseinander zupfen.
Nun kommen die Kekse in den vorgeheizten Ofen. Bei 180 Grad (Umluft) bis 200 Grad (Ober-/Unterhitze) gehen die Kekse dann für 20 bis 25 Minuten in den Ofen. Einfach mal hin und wieder nachschauen, ob die Kekse die „gewünschte Bräune“ erreicht haben. Diese Angaben gelten hauptsächlich für die großen Backmatten. Bei den kleinen Silikonformen müssen die Angaben etwas verändert werden, also z.B. niedrigere Temperatur und dafür etwas länger in den Ofen.
Danach dreht man die Matte um und lässt die Kekse herauspurzeln.


 

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Die Kekse sind nach der Zubereitung ein paar Tage haltbar. Sie sollten dazu in einem offenen Gefäß aufbewahrt werden, damit sie nicht anfangen zu schimmeln.

Ich habe erfahren, dass man auf folgende Weise die Kekse auch länger haltbar machen kann (dies habe ich noch nicht ausprobiert, werde ich aber bei der nächsten Gelegenheit mal machen und dann berichten, was am besten geklappt hat):
Nach dem Backen und dem Lösen aus der Backmatte die Kekse 1 bis 2 Stunden bei 50 bis 100 Grad Umluft im Ofen lassen (auf einem Backblech verteilt), dazu die Ofenklappe etwas geöffnet lassen (dafür eignet sich ein Kochlöffel gut, um ihn dazwischen zu klemmen). So trocknen die Kekse etwas nach.

Andererseits kann man auch die frischen Kekse in Gefrierbeuteln einfrieren und sie dann portionsweise auftauen. So halten die Kekse mehrere Monate.


Und nun: viel Spaß beim Backen – vielleicht habt ihr ja auch das ein oder andere Rezept für uns!

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