Hoopers – Training mit Tuja am 28.01.17

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Das Training ist schon ein paar Monate her, aber wir sind in letzter Zeit kaum noch dazu gekommen Hoopers zu machen. Wir trainieren gerade viel für die Begleithundeprüfung und auch im Agility sind wir gerade sehr aktiv. Es wird aber bald mal wieder Zeit, dass wir auch wieder Hoopers machen, denn auch das macht wirklich viel Spaß! Und wie man auf dem Video sieht, macht Tuja das mittlerweile schon echt gut.

Wenn von euch mal jemand Lust hat, mit uns zusammen zu trainieren – wir würden uns sehr freuen!

Den ersten Weg habe ich in mehrere Teile aufgeteilt. Angefangen haben wir bei (2) und Ziel war dann (6). Das ist erstmal ein recht einfacher Einstieg, da es hauptsächlich geradeaus geht. Für Tuja war das gar kein Problem.

Also sind wir danach direkt bei (1) eingestiegen, die (1) ist auf dem Video am Anfang leider „abgeschnitten“. Mit weit ausgestrecktem Arm zeigte ich ihr, dass sie auf Distanz bleiben sollte, denn von der (1) zur (2) sollte sie schließlich nicht auf mich zu laufen, sondern parallel zu mir bleiben. Dann drehte ich mich etwas und ließ den Arm nach vorne Richtung Tonne zeigen. Mit einem Ausfallschritt in die Richtung verdeutlichte ich ihr, dass es gerade aus geht. Das „Außen“ um die Tonne hat sie schon gut verstanden. Auch der Richtungswechsel von (6) zu (7), wo sie von mir weg arbeiten musste, war für sie kein Problem. Auch da hilft die richtige Position des Führarms und ein Schritt in die Richtung. Danach muss man sich direkt wieder eindrehen, damit der Hund durch die (8) läuft. Dreht man sich zu spät ein, so könnte der Hund an der (8) vorbeilaufen. Jetzt kommt eine schwierigere Stelle. Diese Übung sollte man unbedingt vorher einzeln üben, wenn der Hund dies noch nicht zuverlässig kann. Denn das „Weg“ von (9) auf (10) ist für viele Hunde erstmal eine Herausforderung. Der Hund muss genau wissen, wie die Körpersprache vom Hundeführer dieses Kommando anzeigt, damit er nach dem Hooper nicht nach links läuft. Deswegen muss er vorher schon in die Richtung gestellt sein, in der es danach weitergeht. Der Arm wird nun lang ausgestreckt und dem Hund wird die größere Distanz anzeigt, die er bis zur (12) laufen muss. An dieser Stelle könnte auch ein Wechsel des Führarms erfolgen – daran habe ich an dieser Stelle nicht gedacht, weil ich mich so gefreut habe, dass Tuja das „Weg“ so gut gemacht hat. Man sollte auch eigentlich nicht so mit  dem Arm ‚rumwedeln‘ und nicht so viele Schritte machen 😅.

Der letzte Teil bei diesem Weg: (4) bis (14). Natürlich könnte man auch direkt bei (1) starten, aber für Tuja reichte an dieser Stelle die (4) als Start. Bei diesem Weg kann man jetzt auch im Video sehen, wie wie Sequenz von (9) bis (12) schöner aussehen kann. Von (12) auf (13) ist nochmal eine kleine Herausforderung, aber für richtige „Hoopers-Hunde“ kein Problem.

Probiert es doch einfach mal aus 😊

Weg 1

 

Damit es spannend bleibt, habe ich im Anschluss den Weg etwas verändert. Von (1) bis (4) eigentlich relativ simpel. Der Start ist der gleiche wie beim ersten Weg. Wenn der Hund zur (3) kommt, muss man sich allerdings zur (4) eindrehen und den Führarm wechseln. Denn jetzt muss abgebogen und nicht weiter geradeaus gelaufen werden. Schwierig für die Hunde, die sich gern den bekannten Laufweg einprägen. Mit Kommando „Weg“ und dem entsprechenden körpersprachlichen Kommando* wird der Hund dann durch die (5) Richtung (6) geschickt. Bis zur (9) ist es dann eigentlich einfach. Dafür wieder den Führarm wechseln.

*bei Interesse mache ich dazu mal ein Video

 

Weg 2

 

Zum Abschluss nochmal ein anderer Weg. Von (1) bis (6) ist aus dem ersten Weg bekannt. Dann erfolgt eine neue Schwierigkeit. Denn hier muss der Hund schon vor der (7) so gestellt sein, dass er Richtung (6) läuft, also aus seiner Sicht nach rechts, um danach zur (8) zu laufen. Es gibt sicherlich auch die Möglichkeit, dass er nach links läuft, da dann der Weg zur (8) eine schönere Linie hat, allerdings muss der Hund dafür genau wissen, dass er dann nach dem Hooper sehr eng kommen und nicht den anderen Hooper noch mitnehmen soll, wie in dem Weg, den er bisher kennt. Es ist also beides nicht ganz einfach – aber es freut einen, wenn es klappt! Ich bin sowieso immer der Meinung, dass man für einen Weg verschiedene Laufwege ausprobieren sollte, des Trainingseffekts wegen und, um herauszufinden, welche Möglichkeit am besten zum Hund-Mensch-Team passt. Für den Tag reichte es uns allerdings, da wir ja schon viel trainiert haben und diesen Weg einfach nochmal testen wollten.

Weg 3

 

Bitte achtet auch darauf, dass ihr nicht zu lange am Stück trainiert. Das Video von uns ist zusammengeschnitten, wir haben immer ein bisschen geübt und dann eine Pause gemacht.

Viel Spaß beim Training!

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