Dogdance – so fing es an

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Jetzt muss ich erstmal ganz weit zurück denken. Wie fing es eigentlich an? Die erste Dogdance-Idee kam damals, nachdem das Clickern in unseren Verein einzog. Das muss so um 2003 gewesen sein. Dank dem Clickertraining lernte Shiva unglaublich schnell, Tricks wie Pfötchen geben, Rollen oder sogar die Tür schließen lernte sie so mit Leichtigkeit (okay, meine Mama sagte immer, so ein Neufundländer lernt doch ganz anders, als ihre Deutschen Schäferhunde damals), sie lernte sie so also mit einer Neufi-Leichtigkeit. Das faszinierte mich sehr und so stolperte ich irgendwann über das Buch „Dog Dance: Vom ersten Schritt bis zur kompletten Choreographie“ von Denise Nardelli und Inka Burow. Ich habe dieses Buch gleich mehrmals gelesen und muss noch heute daran denken, wenn ich im Radio das Lied „Wake me up before you go go“ höre. Diejenigen unter euch, die das Buch kennen, wissen, dass der Songtext von diesem Lied als Beispiel darin war.

Es dauerte nicht lange, da legte ich mit Shiva los und übte das typische „Slalom durch die Beine“. Das konnte sie selbst als sie älter war noch. Hier auf den Fotos war sie schon 10 Jahre alt und hatte noch so viel Spaß daran!

Mit Shiva habe ich also viele Dogdancetricks geübt, aber nie wirklich eine richtige Choreo ausgearbeitet. Chewy allerdings hat so einiges an Dogdance mit mir gemacht. Er lernte außerdem Tricks wie „Rückwärts einparken“ oder die Pfoten in die Luft zu nehmen, wenn ich die Beine hochnehme. Natürlich auch das „Slalom durch die Beine“.

Im Jahr 2012 kam Denise Nardelli zu uns, zum Familydog Reher e.V., und gab dort ein Dogdance-Seminar. Das war sehr interessant, wir haben viel gelernt, unter anderem, wie man vom „Bauernslalom“ zum schönen Slalom kommt, als auch verschiedene Slalomvarianten, wie den „Blümchenslalom“. Desweiteren haben wir gelernt, dass Pfötchen nicht immer nur in die Hand gegeben werden müssen und wir haben  feststellen können, dass die Hunde beim Lernen des Look-Targets schnell niesen müssen. Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten sehr viel Spaß.

Im Anschluss an das Seminar ergab sich für mich die Möglichkeit regelmäßig mit Denise trainieren zu können. Dies war aber leider desöfteren wieder dadurch verhindert, dass es Chewy hin und wieder nicht gut ging, sodass ich es irgendwann ganz beenden musste und Chewy „in Rente ging“.

Bis dahin haben wir aber viel geübt und auch die ein oder andere Choreo für uns selbst geübt. Ein paar kleine Vorführungen hatten wir auch, zum Beispiel bei einem unserer Familydog’s Day-Veranstaltungen oder beim Sommerfest vom Toom Lügde. Auf Wettbewerbe sind wir allerdings nie gegangen, dafür war Chewy dann meist nicht in der Lage und irgendwann auch zu alt – außerdem haben wir es auch nur für uns geübt, einfach nur zur Beschäftigung. Und er hatte immer so viel Spaß daran!

Das führte irgendwann auch dazu, dass wir zum Dreh und Fotoshooting von der Neuauflage „Der Trick mit dem Klick“ eingeladen wurden. Klar, Chewy hatte nicht so viel drauf, wie die anderen Hunde schätze ich, aber er durfte das Rückwärts einparken (in Folge 1) und das Seitwärtsgehen (Folge 2) zeigen und mit den beiden Tricks sind wir dort auch zu sehen. Die DVDs, die mit praktischen Trainingsbüchern geliefert werden, sind auch sehr zu empfehlen! Ihr findet sie bei Amazon [Folge 1] [Folge 2] [ Folge 3].

Solltet ihr Interesse an dem Buch oder an einer der DVDs haben, würde ich mich freuen, wenn ihr diese über unsere Links bestellt – das gibt uns einen kleinen Bonus bei Amazon, für euch macht es keinen Unterschied, dankeschööön 🙂

Aktuell arbeite ich mit Tuja an ein paar Tricks. Sie hat sich Pfötchen geben bei ihrem Kumpel Sam abgeguckt und das Totstellen hat sie sich bei Chewy abgeschaut. Slalom durch die Beine kann sie auch schon recht gut (das ging dank Handtarget richtig schnell) und der neueste Trick, der allerdings noch nicht ganz fertig ist, ist das Rückwärts einparken. Allerdings üben wir gerade für die Begleithundeprüfung, deswegen haben wir nicht so viel Zeit für Dogdance-Tricks. Wobei ich es praktisch finde, dass man das Fuß gehen auch zum tanzen mit dem Hund gut gebrauchen kann – von daher ist es nicht völlig unnötig, wenn wir die Begleithundeprüfung fertig haben. Vielleicht seht ihr uns irgendwann über die Tanzflächen „dogdancen“ 😁

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