All about Agility – Teil 3: Warm up & Cool down

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Aufwärmen und Abkühlen

Gut aufgewärmt kann man richtig loslegen!

Wie jeder Sportler sollten sich auch Hunde vor dem Sport aufwärmen. Da sie dies natürlich nicht von selbst tun, müssen wir sie als verantwortungsbewusste Hundeführer unterstützen. Von verschiedenen Gangarten über Dogdance-Tricks ist für jeden etwas dabei, um die Muskeln auf die Anstrengungen des Trainings vorzubereiten. Selbst wenn der Hund z.B. nicht auf Kommando Slalom durch die Beine läuft – mit Leckerchen oder Spielzeug lässt sich doch fast jeder Hund durch die Beine locken – oder?

 


Vor dem Training: „Warm Up“

Zum Aufwärmen gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, hier werden einige aufgelistet:

  • Traben
  • Schneller Schritt
  • Slalom durch die Beine laufen
  • Größere und kleinere Kreise laufen (im und gegen den Uhrzeigersinn)
  • Eine Verbeugung als Aufwärmübung

    „Verbeugung“ (Vorderkörper nach unten, Po bleibt oben)

  • Biegungen der Wirbelsäule zur Seite – indem man den Hund zwischen die Beine „klemmt“ und ihn vorn mit Leckerli oder Spielzeug so lockt, dass der Körper nach rechts und links gebogen wird
  • Pfoten geben
  • Rückwärts laufen
  • Cavalletti
  • Stangenmikado
  • Kleine Sprünge

Achtung: Ballspielen oder das Toben mit anderen Hunden ist kein Aufwärmen!


Nach dem Training: „Cool down“

Damit sich der Hund bzw. der Hundekörper nach dem Training wieder abkühlen kann, sollte man ihn noch ein paar Minuten locker Schritt gehen lassen. Es ist wichtig, dass sich der Körper des Hundes langsam wieder an die normale Leistungsbereitschaft. Dies kann man zum Beispiel tun, indem man ihn an der Leine kontrolliert langsam laufen lässt, dann kann sich der Kreislauf wieder regulieren und wieder in „normalen Bahnen“ fahren. Würde man den Hund einfach anbinden, ins Auto packen oder Sonstiges, ohne ihn abzukühlen, muss sich der Körper sozusagen von 100 auf 0 in einer Sekunde umstellen, um in den Ruhezustand zu kommen. Dafür muss er erhebliche Energie aufwenden. Zum Abkühlen kann man auch ein paar der Aufwärmübungen machen, um noch ein bisschen zu Dehnen. Kreise laufen, Pfötchen geben – all diese „Kleinigkeiten“ fahren den Körper langsam und gesünder wieder runter in den Ruhezustand.


Pfötchen geben als Übung für die Vorderbeine

Weitere Tipps

Letztendlich kennt ihr eure Hunde am besten, ihr wisst genau, wie viel ihr sie aufwärmen könnt und müsst, sodass sie für das Training fit und bereit sind. Denn zu viel Aufwärmen macht manche Hunde auch müde, während die Zeitspanne für andere Hunde gerade die Richtige ist – auch die Umgebungstemperatur spielt oft eine Rolle. Wenn ihr genau wissen wollt, wie ihr euren Hund am besten aufwärmt, dann sprecht am besten mit einer Hundephysiotherapeutin, die euren Hund kennt.

 

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